VfB – Wehen Wiesbaden 1:2

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Am 4. Oktober gibt es bei Gott schlechteres als freitags zuerst auf den Wasen und dann zum VfB zu gehen. Dachten sich auch Feierbiest Medes und AK, während Schnarchnasen Sailo und der Schreiberling Maloche und sau knappe Anreise bevorzugten.

Da aber an einem Brückentag im Herbst auf der A8 einfach mal gar nix los ist, reichte de Schreiberling nicht vorhandener Puffer von der Maloche hin zum Freudentempel genau aus, so dass nicht mal Medes aufgrund avisierter Kartenübergabe noch nervös werden sollte. Musste man als VfB-Fan an diesem Tag ja eigentlich auch nicht, denn es war der Tabellen-18. sogleicht letzter aus Bundesliga 2 zu Gast am Neckar und mit einer halbwegs anständigen Leistung sollten die Brustringträger das ja wohl locker schaffen.
Aber, wenn Du halt bei Gott nur mit 1,893% bei dem Spiel dabei bist, Dich stattdessen auf das Stuttgarter Oktoberfest (Pfui Teufel Herr Karazor) konzentrierst, dann verlierst Du halt auch gegen so eine Truppe und das völlig zurecht. Das war an diesem illustren Freitag abend leider gar nix. Hinten total von der Rolle, im Mittelfeld gar keine Idee und vorne nicht vorhanden. So ging es mit 1:2 in die Halbzeitpause. In den zweiten 45 Minuten wurde es zwar natürlich besser, man hatte Chancen ohne Ende, aber wie es eben schon beim letzten Spiel gegen Fürth hieß: Fußball ist ein Ergebnissport. Basta!
So sehr ich in den ersten Spielen „vom neuen VfB“ schwärmte, mit klasse Laufwegen, Risikospiel und echt guten Ansätzen. Genau so sehr muss man aktuell festhalten, dass der einzige Risikoball im eigenen 16er stattfindet, wenn man verzweifelt Doppelpass spielt und nach vorne gar nix überraschendes mehr passiert. Das ist aber auch nicht verwunderlich, wenn drei gelernte 6er im Mittelfeld spielen, davon der technisch Limitierteste auf der Außenbahn, und der Zweikampfschwächste zentral spielt. Da stellt sich mir schon auch die Frage, was Herr Walter sich dabei denkt außer seinen Oktoberfestler Karazor schützen zu müssen? Fragen über Fragen und dann schuckt Scheckese auch noch AK hinterrücks über die Ballustrade. Skandal, dieser Wasenfreitag.
Doch ein Schmankerl sollte der frustrierende Kick noch bereit halten, so gab es nämlich nach Abpfiff noch das brandneue Stoccarda von den fliegenden Händlern zu besorgen. Danke Schreiberlinge, Redakteure, Fotografen und Kreative. Jeder, der der Cannstatter Kurve nahe steht, sollte sich auch Ausgabe #12 sichern, damit er später seinen Enkeln mal erzählen kann, was man früher beim Fußball eigentlich so trieb. Chapeau!

Allez VfB

   

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