Das Wochenende danach

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Nachdem man Barcelona halbwegs überstanden hatte, stand kurz darauf bereits der nächste und letzte Wetz im Meisterjahr auf der Bielefelder Alm, oh sorry ***-Arena, auf dem Programm.

Man charterte daher einen Mad Beavers Bus und durfte doch wieder erneut feststellen, dass man sich auf mitreisende Partypeople, die eben mitgenommen werden müssen, nicht verlassen kann, da man kurzerhand eine satte Absageflut hinnehmen sollte. Die Mad Beavers bedanken sich bei allen bisherigen Weggefährten, werden aber bei Herrn Peter Zwegat Privatinsolvenz anmelden müssen, somit sind alle Forderungen etwaiger Gläubiger nichtig.

Die Hinfahrt verlief überraschenderweise ereignislos, wobei man sich an Trollinger, Asti und allerlei anderer Leckerei labte und die Geschichten der wöchentlichen Kaffeefahrt nochmals zum Besten gab.
Als man nach endlosem Gegurke in der nicht existierenden Stadt Bielefeld ankam, wusste der Kutscher durch Ortskundigkeit zu gefallen und bescherte uns eine „Stadt-“ Rundfahrt für lau. Herzlichen Dank für dieses vorgezogene Weihnachtsgeschenk. Überraschenderweise (siehe obiges Galama) hatte man ungefähr 45 Karten zu viel im Gepäcke, welche noch Käufer suchten, tja und nun sind wir an der Stelle, an der mich die Meisterschaft richtig ankotzt.
Wann konnte man bitteschön jemals in Bielefeld (ja Bielefeld) eine halbe Stunde vor Anpfiff
alle verfügbaren Karten noch verkaufen ? WANN ???
So war es auch nicht weiter verwunderlich, dass der Gästeblock proppevoll war, aber der schwäbische Dialekt nur von den üblichen Verdächtigen verstanden wurde.
Eventuell liegt es auch daran, dass man wiederholt einen schwachen Auftritt sowohl auf als auch neben dem Platz zeigte, und man kann nur hoffen, dass sich wenigstens letzteres bald wieder ändern wird, wenn man wieder in Beveren oder Domzale antreten muss und einfach nicht mehr Meister ist.
Ach ja im siebten MB-Bus wurde ganz überraschend die fünfte Niederlage (bei zwei Unentschieden) eingefahren, was selbst bei einem sehr geringen Signifikanzniveau doch eine aussagekräftige Statistik ist. Jedoch sollte diese Serie durch unseren Offenbarungseid nun endlich ein Ende haben.

Die Rückfahrt wurde größtenteils verlabert, wobei der sogenannte grün-weiße Partybus ein ständiger Begleiter war. Aufklärung erfragt sich der interessierte Leser bitte bei seinem Ulmer Nachtszenetypen von nebenan….

In diesem Sinne endet der letzte Bericht des Jahres ein wenig ernster, um auch der besinnlichen Zeit Rechnung zu tragen.
Herzlichen Dank an alle Mitfahrer und Grüße an WF, Ostalb, Highlander und S-Town und an alle die nicht auf sein konnten. Haut rein und freut euch auf den Weihnachtsmann mit dem roten Brustring!

   

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