VfB – Heidenheimer Sportbund 3:0

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Oh man, diese vermeintlichen Derbys und Spiele des Jahres, die es nicht sind. Weder gegen Freiburg, noch gegen Hoffenheim und schon gleich drei Mal nicht gegen Heidenheim ist es für den gemeinen Cannstatter Jung ein Derby. Auch wenn es die lokale Ostalb- und Alb-Donau-Presse gerne so schreiben will. Aber, ein verdammt wichtiges Spiel gegen Heidenheim war es eben dennoch…

So war ich gespannt, wie der neue Trainer mit dem sensationellen Namen und der Vita eines Mathematikers, unsere Kaspertruppe auf diesen Auftakt nach der Winterpause eingestimmt hatte sollen, bei dem es eben gleich gegen einen direkten Aufstiegskonkurrenten ging. Gott sei Dank hatten es die Herren Hitzlsperger und Mistlintat besser spät als nie eingesehen, dass es mit Tim W. und damit meine ich nicht Wiese halt gar nicht sein kann. Das ist dann jetzt aber halt auch gleich schon wieder die letzte Patrone des Vorstands und ich hoffe bei Gott, dass die ihr Ziel trifft.

Also, Mittwoch 18:30 Uhr, Stau auf der A8, gibt schöneres. Fährst Du halt über Drackenstein, also das Kaff nicht den Hang, dachte sich der Schreiberling und war schlussendlich ganz schön froh als ihn das google maps Navi nach halsbrecherischer Feldwegfahrt dann doch irgendwann wieder auf die Autobahn lotste.

So kam ich etwas verspätet ins weiter Rund und freute mich mit Medes, Robbe, AK, Sebi und Suhles den ganzen Rest der Rasselbande mal wieder zu sehen. Vom sagenumwobenen und groß angekündigten Derby verspürte man rein gar nichts. Die „Heidenheimer Szene“ war zwar da, aber mehr auch nicht und von unserer Seite war es grausam! Selten so einen schlechten Support gesehen.
Wenigstens war die Mannschaft etwas verbessert, selbst für Karazor scheint man nun einen Platz im Kader gefunden zu haben und so kam man doch relativ ungefährdet zu einem Heimsieg, auch wenn nach der Halbzeitpause nur noch Heidenheim im Spiel war. Die konnten aber halt auch nicht wirklich was und so muss ich schon wieder feststellen, dass das Niveau der zweiten Liga echt erbärmlich ist (hier spielten immerhin Platz 3 gegen Platz 4) und der einzige Lichtblick sogar Mario Gomez ist: Ich denke kein anderer Stürmer aus Liga zwei macht dieses Tor so wie er es machte, mit einer Arschruhe Torwart und Gegenspieler vorbeirutschen lassen und dann beruhigt einschieben.


Egal, Allez Pellegrino, allez VfB!

   

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