VfB – SGE 0:3

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Freitag Abend Heimspiel gegen die Eintracht aus Frankfurt, gibt sicher schlechtere Spiele. Also mit genügend Puffer auf die A8 und mal ganz ohne Verkehr viel zu früh am Schlachthof angekommen, so dass mit den anwesenden Kameraden sogar noch ein schnelles genommen werden konnte.

Das wars dann aber auch schon mit den guten Nachrichten. Doch halt eine noch: Die Frankfurter haben es tatsächlich geschafft mal pünktlich zum Kick-Off in Cannstatt zu erscheinen. Glückwunsch an diese außerordentliche Leistung, sollte also zum ersten Mal in dieser Runde das Duell auf den Rängen ebenfalls pünktlich beginnen können. Dennoch war der Gästeblock nicht mal voll, scheint als ob die Frankfurter aktuell durchaus andere Highlights als ein Auswärtsspiel am Neckar abzuarbeiten haben. Wer will es Ihnen verdenken…
Wie vollmundig per Newsletter angekündigt, brannte beim VfB zwar nicht der Rasen, dafür aber unser mit Weltklasse- bzw. Champions-League-Spielern gespickter Strafraum, so dass es mal wieder viel zu schnell 0:1 stand. Ohne echten Zweikampf zu führen war die Eintracht in Führung gegangen. Katastrophal was die Träger des Brustringtrikots da ablieferten. Nix nach vorne, noch weniger nach hinten und dazu ein hilfloser Trainer, der in der Halbzeitpause dann das bisschen Tempo was man vielleicht auf dem Platz hatte auch noch runter nahm. Dass Weinzierl ja gerne mal bei seinen neuen Mannschaften ein paar Spiele verliert ist bekannt, aber 0:11 Tore nach drei Spielen ist wohl auch für ihn ein Novum. Wenn also einer hoffte, dass es nur an Trainer Korkut lag und der Kader ja eigentlich locker im oberen Mittelfeld mitspielen sollte, der wurde eines Besseren belehrt. Diese Mannschaft ist in der aktuellen Verfassung nicht mal zweitligatauglich. Und dass Du von der Bank nichts aber auch gar nichts bringen kannst, zeugt dann auch nicht von guter Planung, sondern eher von massiver Wahrheitsbeugung als man von einem Kader sprach, der mit dem Abstieg nichts zu tun haben sollte.
Einzig und allein die Cannstatter Kurve zeigte Ihre wahre Größe. Was im weiten Rund insbesondere in der zweiten Halbzeit los war, beweist einmal mehr, dass man zu Recht für sich einnimmt der wahre VfB Stuttgart zu sein. Selten dagewesen Wechselgesänge zwischen Stehplätzen und Oberrang, trotziger Dauersupport und satter Einsatz des Tifomaterials für diesen Haufen voll Scheiße, ließen auch die Frankfurter zusehends verstummen. Ein richtig guter Auftritt der wahren Jünger des Brustrings. Bitter nur, dass man sich immer mehr von den handelnden bzw. kickenden Personen entfernt und leider (so geht es zumindest mir) fast schon so etwas wie Schadenfreude ob der mangelnden Demut, des nicht vorhandenen Einsatzes und der passenden Strafe auf dem Platz empfindet. Es zählt immer mehr nur noch das Wappen und die Freunde, die man eben in der Kurve hat. Auch wenn man die dann nächstes Jahr wieder in Liga zwei treffen wird…
In diesen Sinne kämpfen oder gehen oder am Besten beides!

 

 

 

   

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